Sonntag, 29. Januar 2012

Wortfeld "Religion" auf Euralinga

la réliga -- Religion
la réligadía -- Feiertag
réligóza -- religiös
la dealoga -- Theologie
zadica -- fromm
  • la zadice -- Almosen, frommes Werk, Charity, Wohltätigkeit
deu -- Gott
  • femadeu -- Göttin
  • contradeu -- Teufel, Satan
deasielu -- Himmel
deabrandeju -- Hölle
la bona -- das Gute
  • la bonéma -- die Güte
la mala -- das Schlechte
  • la maléma -- Bosheit

žertu -- Opfertier
žertistu -- Priester
derse -- predigen
dersistu -- Prediger, evangelischer Pfarrer, Imam, Rabbiner
cašera -- koscher, rein
treifa -- unerlaubt, nicht koscher, unrein
la mitse -- Gebot
la synde -- Sünde
la tešuve -- Buße
la mitsafile -- Bar Mitzva, Bat Mitzva, Firmung, Konfirmation

crista -- christlich
  • cristaréliga -- Christentum
  • cristentu -- Christ
  • cristadomu -- Kirche
  • supercristadomu -- Kathedrale, Dom

Das Wortfeld für "Jude" ist komplex, weil im Judentum die Religion, Abstammung, Kultur, Ideologie vermischt sind. Der Übertritt zum Judentum schließt die Aufnahme ins jüdische Volk mit ein. Das ist beim Christentum oder Islam ganz anders, wo nur der Glaube im Vordergrund steht. Eine christliche oder islamische "Nationalität" gibt es ja nicht. Wie Juden ihre Religion charakterisieren und welche nationalistisch gefärbten Erwartungen sie an potenzielle Konvertiten stellen, ergibt sich treffend aus folgendem Zitat:

"Die erste Frage ist, 'identifizierst du dich mit uns? Mit unseren Wendungen als Volk? Willst du einer von uns sein, ganz gleich was sie dir dafür geben?'" siehe: Konvertierung zum Judentum

hebra -- jüdisch
  • hebraréliga -- Judentum (Religion)
  • la hebrisma-- Judentum (Ideologie, Kultur)
  • hebristu -- Jude, Judaist (Abstammung in Personalunion mit der Religionszugehörigkeit) 
  • hebrentu -- Proselyt, Jude (Religionszugehörigkeit)
  • hebránu -- Hebräer, Israelit, Judäer, Jude (Abstammung, Nationalität, ohne Bezug zur Religion)
  • israelánu -- Israeli (moderne Staatsangehörigkeit) 
  • hebradomu -- Synagoge
islama -- islamisch
  • islamaréligu -- Islam
  • islamentu -- Moslem
  • islamistu -- Islamist
  • islamadomu -- Moschee
buda -- buddhistisch
  • budaréliga -- Buddhismus
  • budentu -- Buddhist
la jolcafesta -- Weihnachten (Tanne - Fest)
la ovumafesta -- Ostern (Ei + Fest)
la flamafesta -- Pfingsten (Flamme + Fest)
cludeju -- Kloster

  • supercludeju -- Abtei
  • supercludejašefu -- Abt
cludistu -- Mönch, Nonne

Freitag, 27. Januar 2012

Relationen - von den Dakota-Indianern lernen

Bevor die weißen Invasoren die originären Bewohner des nordamerikanischen Kontinents systematisch überrollten, ihren Lebensraum besetzten und ihre technologisch überlegene Kavallerie gegen Frauen und Kinder einsetzten, lebten die Dakota, das zu dem Volk der Sioux gehörte, im später so genannten Minnesota, North und South Dakota. Häuptling Sitting Bull war der berühmteste Dakota.

Obwohl sie eine einfache Lebenswesen führten, war ihre Sprache sehr komplex aufgebaut. Sie wird typologisch zu den polysynthetischen Sprache gezählt, die durch eine Fülle von Bildesilben charakterisiert ist, mit denen sich feinste Bedeutungsnuancen ausdrücken lassen, die sich in dieser Prägnanz in der Sprache der europäischen Immigranten im Indianerland Amerika nicht wiedergeben lassen. Die englische Sprache der zumeist aus der europäischen Unterschicht stammenden Eindringliche ist dazu nicht in der Lage.

Die religiösen "Spinner", die im damaligen Europa mit ihrem "Aberglauben" auf nicht allzu viel Sympathie stießen hatten sich aufgemacht, ihre religiösen Utopie eines sterblichen Menschengottes allen anderen zu predigen und ihnen ihre Lebensweise gewaltsam aufzuzwingen. Mit einem heiligen Buch im Gepäck hatten sie tatsächlich Erfolg gegen die technisch unterlegenen Indianer, die sich anders als die schwarzen Sklaven wenigsten in "Schutzgebiete" (eigentlich "Menschenzoo")  zurückziehen konnten. Das Faktum des militärischen Sieges über die originären Amerikaner bestärkte die weißen Siedler in ihrem ursprünglich Juden eigenen "Auserwähltheitsglauben", der bis auf die Gegenwart nachwirkt. Voller Insbrunst zitieren sie ihren Gott bei jeder Gelegenheit in Verbindung mit ihrer Nationalhymne. Wie aber die Geschichte der Religionen lehrt, werden alle Götter einmal schwach und verschwinden in den Geschichtsbüchern. Auch der "christliche Gott" wird nicht davon verschont bleiben. Bisher sind alle Großreiche einmal untergegangen, auch der Staat der Weißen in Amerika wird davon nicht ausgenommen bleiben.

Zum Glück für Europa verstehen sich die meisten indianischen Indianer als Angehörige ihres jeweiligen Volkes oder Stammes und haben ihre Sprachen bewahrt, die ein Schatzkästlein für die Menschheit sind. Gäbe es nur noch die plumpe Sprache der weißen Eroberer, wäre dies ein großer kultureller Rückschritt in der Menschheitsgeschichte. Wer sich mit indianischen Sprachen beschäftigt, wird mit Respekt von den Sprechern sprechen und ihre Art, die Welt zu interpretieren, bewundern. Das englisch-amerikanische "Gequake" ihrer Nachbarn erscheint dagegen als eine Degeneration, beginnend bei der Schlacht bei Hastings (1066), als die französisch sprechenden Normannen die britische Insel eroberten und die dortige Sprache durcheinander brachten. Infolge der Indolenz der einheimischen britischen Bevölkerung wurde daraus eine grausige Mischsprache mit wenig intellektuellem Anspruch, die Jahrhunderte später den originären Amerikanern aufgezwungen wurde.

Hinzu kamen die naiven Missionare, die den gedemütigten indianischen Amerikanern eine auf Geld und Reichtum fixierte Klassengesellschaft schmackhaft machen wollten. Anstatt von den erfahrenen Einwohnern des amerikanischen Kontinents zu lernen, stülpten sie ihnen eine völlig fremde Denkweise über und hatten nichts Eiligeres im Sinn als ihre heiligen Schriften anderen aufzudrängen, die keineswegs religionslos waren, im Gegenteil sehr spirituell waren und die keine orientalischen Geschichten eines auf Erden wandelnden "Halbgottes" brauchten. Jeder mag glauben, was er will. Eine solche zwiespältige "Siegerreligion" wie die der Weißen brauchten die Indianer nun doch nicht. Das war eine doppelte Demütigung für sie, eine militärische und eine religiöse.

Natürlich kann man den heutigen Weißen nicht das vergangene Elend und die Verbrechen an den originären Amerikanern anlasten. Wie sie aber mit ihnen in der Gegenwart umgehen, liegt in ihrer Verantwortung.

Komme ich auf das Dakota zu sprechen. Es besitzt drei Lokative:
a- = auf
o- = in
i- = gegen

Erstaunlich ist die Anzahl der Instrumentale. Es sind neun (!). Russisch schafft es nur auf einen Instrumental.

ya- = mit dem Mund
wa- = mit einem Messer
wo- = Aktion aus der Entfernung
yu- = durch Stoßen
pa- = durch Weiterstoßen
ka- = durch einen plötzlichen Stoß
na- = mit dem Fuß oder Bein
(ein zweites) na- = durch innere Kraft
pu- = durch Druck

Diese Bildesilben treten vor den Stamm.

"Dazu kommt das Präfix wa-, das unbestimmte Objekte anzeigt ("etwas" , "Dinge" u. dgl.) und neun Suffixe, ausgestattet mit ebensolchen feinen Bedeutungsschattierungen."

Das Dakota-Sprachkonzept kann man im Zusammenhang von mathematischen Relationen betrachten. Was ist eine Relation?

"Eine Relation ist allgemein eine Beziehung, die zwischen Dingen bestehen kann. Relationen im Sinne der Mathematik sind ausschließlich diejenigen Beziehungen, bei denen stets klar ist, ob sie bestehen oder nicht. Zwei Gegenstände können also nicht 'bis zu einem gewissen Grade' in einer Relation zueinander stehen. Damit ist eine einfache mengentheoretische Definition des Begriffs möglich: Eine Relation R ist eine Menge von n-Tupeln. Dinge, die in der Relation R zueinander stehen, bilden ein n-Tupel, das Element von R ist.

Wenn nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben ist, versteht man unter einer Relation eine zweistellige oder binäre Relation, also eine Beziehung zwischen je zwei Dingen; diese bilden dann genau geordnete Paare." (siehe: Relation)

Die Dakota bilden über ihre Instrumentale bestimmte Relationen zwischen Handlung und dem Ereignis. Dabei benutzen sie Präfixe, die Dinge oder Körperteile des Menschen beinhalten (Messer, Mund, Fuß, Bein), oder bestimmte Aktionen beinhalten (Stoßen, Weiterstoßen, plötzlicher Stoß) oder einen Kraftaufwand benötigen (innere Kraft, Druck).
Das Besondere an diesen Instrumentalen ist, dass sie eine bestimmte Denkweise grammatikalisieren. In europäischen Sprachen benützt man stattdessen mehrere Wörter mit bestimmten Präpositionen (mit, durch, aufgrund). In der Morphematik der Dakota sind die oben aufgelisteten Relationen fest eingebettet und können auf Handlungen angewandt werden, die in europäischen Sprachen als ungewöhnlich empfunden werden.

Die Dakota-Instrumentale sind nicht das einzig Besondere an dieser Sprache. Die Dakota können mit Leichtigkeit Fortbewegungen sprachlich darstellen, die jedem Weißen große Schwierigkeiten bereiten und die in europäischen Sprachen nur sehr umständlich wiedergegeben werden können.

Das Teton (eine Sioux-Sprache) wartet mit nicht weniger als acht Arten des 'Gehens' auf.

Der Sprecher unterscheidet den Handlungsort, ob er sich irgendwo befindet oder ob er zu Hause ist. 

Außerdem wird der Verbaspekt mitangegeben. Hier sieht man klar an den Endvokalen, ob eine imperfektive Handlung ("u") oder eine perfektive Handlung ("i") vorliegt. Die Dakota-Begriffe werden also nach den Aspekten imperfektiv / perfektiv unterschieden. Die imperfektiven Verben sind charakterisiert durch dunkle Vokale: "a", "u". Die perfektiven Verben haben immer als Endvokal ein "i".

A.) Sprecher befindet sich nicht an dem Ort, wo die Handlung stattfindet:

---> imperfektiv: (anderer auf dem Weg zu einem beliebigen Ort sein) - gelá (anderer heimgehen, auf dem Weg nach Hause sein)

---| perfektiv: í (anderer an einem beliebigen Ort weilen, angekommen sein) - khi (anderer zu Hause angekommen sein)

Hier sieht man, dass die Endvokale "á" und "i" in den Verbaspekt wiedergeben. Das Verb "" passt lautlich zum Verb "gelá", ebenso passen "í" und "hki" zusammen.

B.) Sprecher befindet sich an dem Ort, wo die Handlung stattfindet: 

---> imperfektiv: ú (selber + gehen zu einem Ort, irgendwohin) - (selber + heimgehen, auf dem Weg nach Hause sein)

---| perfektiv: hi (selber + ankommen an einen Ort; irgendwo) - geli (selber + zu Hause angekommen)

Hier sieht man, dass die Endvokale "ú" und "i" in den Verbaspekt wiedergeben. Das Verb "ú" passt lautlich zum Verb "", ebenso passen "hi" und "geli" zusammen.

Das ist kein Zufall. Die Dakota haben hier ein schönes Sprachschema erfunden, das deutlich zwischen den jeweiligen Aufenthaltsorten unterscheidet. Wichtig für ihn ist der Wohnort und die Referenz zu seinem Wohnort sowie ob eine Handlung abgeschlossen ist oder nicht.

Referenz zum Aufenthalt des Sprechers:
1. Am Ort des Geschehen (ja / nein)
2. Ort des Geschehens ist sein Wohnort (ja / nein)
3. Aufenthalt in einiger Entfernung vom Geschehen  (ja / nein)
4. Bewegung zum Ort des Geschehens (ja / nein)

Diese Referenzen werden miteinander verknüpft zu genauen Angaben zum Geschehen und welche Rolle der Sprecher in dem Geschehen spielt. Würde diese Denkweise auf physikalische Gegebenheiten angewandt, käme man schnell zur modernen Relativitätstheorie.

Der Dakota kann mit Leichtigkeit Relationen angeben, die seinem englischsprechenden weißen Nachbarn schwer fallen. Mit erstaunlicher Präzision kann er auch andere Fortbewegungen angeben und diese mit anderen Verben kombinieren. Da ist ein wahre Freude an Begriffsschöpfungen zu beobachten, die mich mitreißt und zu der Erkenntnis führt, dass die Euralinga noch nicht am Ende ihrer Entwicklung steht und tatsächlich von indianischen Denkprozessen profitieren kann. Mit Demut und Respekt den originären Amerikaner zu begegnen und von ihnen zu lernen, wird den Europäern viel geben und ihnen zurückgeben, was sie im Laufe ihrer Sprachgeschichte verloren haben.

Wie die Dakato-Relationen in die euralingische Grammatik integriert werden können und wie sich das auf die wissenschaftliche Anwendung in der Physik auswirken würde, bleibt ein spannendes Kapitel. Besonders die Dakota-Instrumentale, die bestimmte Impulse, Kräfte und Entfernungen ausdrücken, könnten für die quantitative Beschreibung für Phänomene in der Mechanik, Elektrizitätslehre oder Quantentheorie herangezogen werden.

Wie in anderen, vorangegangen Posts dargestellt können andersartige Sprachstrukturen in die Euralinga nur unter bestimmten Restriktionen übernommen werden. Mit zunehmender Komplexität einer Sprache nehmen auch die sprachlichen Anforderungen an den jeweiligen Sprecher zu. Wird dies auf die Spitze getrieben, ist eine Sprache nicht im Alltag nutzbar und hätte die gleichen Mängel wie das Esperanto mit manchen seiner apriorischen Wortbildungen. Wie dies in der Euralinga verhindert werden kann, ist eine Herausforderung. Mit welchen Partikeln die Dakota-Denkweise auf die Euralinga übertragen werden könnte, werde ich im Folgenden zeigen.

Euralinga

Die Dakota-Verben yá, gelá, ú und kú werden übernommen und als Partikel vor die jeweiligen euralingischen Verben gesetzt. Der perfektive Aspekt wird mittels "po" ausgedrückt. Damit entfallen die leicht verwechselbaren Dakota-Verben mit dem Schluss-i.

A.) Sprecher befindet sich nicht an dem Ort, wo die Handlung stattfindet:

---> imperfektiv: já vade (anderer auf dem Weg zu einem beliebigen Ort sein) - gelá vade (anderer heimgehen, auf dem Weg nach Hause sein)

ja = auf dem Wege sein zu einem Ort, an dem man nicht wohnt, gesprochen in einiger Entfernung von diesem Ort
gela = heimgehen, auf dem Wege nach Hause sein; der Sprecher befindet sich nicht im heimatlichen Zelt

---| perfektiv: po já vade (anderer an einem beliebigen Ort weilen, angekommen sein) - po gelá vade (anderer zu Hause angekommen sein)

B.) Sprecher befindet sich an dem Ort, wo die Handlung stattfindet: 

---> imperfektiv: ú vade (selber + gehen zu einem Ort, irgendwohin) - cú vade (selber + heimgehen, auf dem Weg nach Hause sein)

---| perfektiv: po ú vade (selber + ankommen an einen Ort; irgendwo) - po cú vade (selber + zu Hause angekommen)

ú = gehen zu einem Ort, an dem man nicht wohnt, gesprochen an jenem Ort
cú = heimgehen, auf dem Wege nach Hause sein, der Sprecher befindet sich dort oder ist dem Hause zugewandt

Die euralingischen Partikel já, gelá, ú und cú können vor passende Verben gesetzt werden und dadurch eine bestimmte Referenz zum Sprecher anzeigen. Sie sind nicht an Verben der Bewegung gebunden.

(Quelle zur Dakota-Grammatik: Werner Müller, Das Dakota und die Relativität der Sprachen. Ein Beitrag zu Sapir - Whorf)

Montag, 23. Januar 2012

Texte Euralinga - Esperanto (§ 31 - 42)

§ 31 Euralinga
Lia colera longáda dume. Li e ha día in colera launa. Li colere i insulte. Li cludía coleráta la janó. Lia filéru mortía i nun e morta. La corpu e morta, la anima e némortibla. Il e mortamorba, il na vivósa pla dé úna día. Il parle, i sua parle flue dulsa i jucunda. Mi facía la contracó na scriba, sedo buša. Il e bona parlentu. Stenta extra, il povía vide nur la extra craju da mia domu. Il lože extra la vilu. La extra da ha domu e pla bona ca sua intra. Il prompa facía, có mu volía, i mu dancía ad ilé por lua plene da ma opte. Céa mega brande! Cé sé brande? Lignu e bona brandažu. La feruma bastonu, cu cuše nella fornu, e nun branda calda. Il donía téi jesa réspondó o noa? Il exvadía exa la dormasalu i invadía a nella manžasalu. La birdu na défligía: lu nur défligía dé la arbolu, adfligía al domu i epafligía ad epa la tegu. Por omna caufáta funtó da šaju esa mercatistu addone sinpaga úna funtó da zuceru. Lernalibró oni deba na dialege, sedo dialerne. Il claidóme rozacolora superclaidó i teleraforma šapeló. In ma scribatablu sé trove quara tracarii. Lia snurabarbu e pla griza ca lia vangabarbu.

Esperanto
Lia kolero longe daŭris. ― Li estas hodiaŭ en kolera humoro. ― Li koleras kaj insultas. ― Li fermis kolere la pordon. ― Lia filo mortis kaj estas nun malviva. ― La korpo estas morta, la animo estas senmorta. ― Li estas morte malsana, li ne vivos pli, ol unu tagon. ― Li parolas, kaj lia parolo fluas dolĉe kaj agrable. ― Ni faris la kontrakton ne skribe, sed parole. ― Li estas bona parolanto. ― Starante ekstere, li povis vidi nur la eksteran flankon de nia domo. ― Li loĝas ekster la urbo. ― La ekstero de tiu ĉi homo estas pli bona, ol lia interno. ― Li tuj faris, kion mi volis, kaj mi dankis lin por la tuja plenumo de mia deziro. ― Kia granda brulo! kio brulas? ― Ligno estas bona brula materialo. ― La fera bastono, kiu kuŝis en la forno, estas nun brule varmega. ― Ĉu li donis al vi jesan respondon aŭ nean? Li eliris el la dormoĉambro kaj eniris en la manĝoĉambron. ― La birdo ne forflugis: ĝi nur deflugis de la arbo, alflugis al la domo kaj surflugis sur la tegmenton. ― Por ĉiu aĉetita funto da teo tiu ĉi komercisto aldonas senpage funton da sukero. ― Lernolibron oni devas ne tralegi, sed tralerni. ― Li portas rozokoloran superveston kaj teleroforman ĉapelon. ― En mia skribotablo sin trovas kvar tirkestoj. ― Liaj lipharoj estas pli grizaj, ol liaj vangharoj.

Wörter
la colera -- Ärger
dume -- dauern
colera -- ärgerlich
la launa -- Laune
colere -- ärgern
insulte -- beleidigen
clude -- schließen
colera -- ärgerlich
janu -- Tür
morte -- sterben
morta -- tot
corpu -- Körper
la anima -- Geist, Seele
némortibla -- unsterblich
mortamorba -- totkrank
la parle -- Sprechen
flue -- fließen
dulsa -- süß
jucunda -- angenehm
la contraca -- Vertrag
scriba -- schriftlich
feruma -- eisern
bastonu -- Stock, Stab
buša -- mündlich
parlentu -- Redner
extra -- außerhalb
la extra -- das Äußere
la intra -- das Innere
prompa -- sofort
dance -- danken
plene -- füllen, erfüllen
la opte -- Wunsch
sé brande -- brennen
lignu -- Holz
brandažu -- Brennmaterial
batonu -- Stab, Stock
cuše -- liegen
fornu -- Ofen
calda -- heiß
jesa résponda -- Ja-Antwort
noa -- nein (Antwort)
exvade -- hinausgehen
invade -- hineingehen
dormasalu -- Schlafzimmer
manžasalu -- Esszimmer
déflige -- wegfliegen
adflige -- hinfliegen
epaflige -- darauffliegen
tegu -- Dach
caufe -- kaufen
la funta -- Pfund
addone -- draufgeben
sinpaga -- umsonst, gratis, kostenlos
zuceru -- Zucker
lernalibru -- Lernbuch
dialege -- durchlesen
dialerne -- vollständig lernen
claidóme -- tragen
superclaidu -- Oberbekleidung
rosacolora -- rosa
teleraforma -- tellerförmig
šapelu -- Hut
scribatablu -- Schreibtisch
tracariu -- Schublade
sé trove -- sich befinden
snurabarbu -- Schnurbart
vangabarbu -- Backenbart
griza -- grau

§ 32 Euralinga
Il mula veza visite la specejó i récipe incurtádo speceja modó. Ja lu sé occupe con mecanu e mecanistu, i ja lu sé occupe con cimíca e cemícistu. Nuntistó oni na pova name nuntentu, fysícistu oni na pova name fysícu. La fotografistu fotografe mó, i mu mite ma fotó a ma patru. Vinavitru e vitru, in cu antae sé troveva vinu o có oni uze por vinu; úna vitra da vinu e vitru plena da vinu. Apporté mé úna metró da negra telonu. Mu caufía deza ovumói. Ha riu e longa da dúcenta cilometri. Epa la marabordu ste masa da homi. Mula birdi flige nella harva a nella pla tepida landi. Epa la arboli sé trove mula birdi. Oliga homi sé sente pli feliza, ja tempa li vide la patió da sia paraloženti. Nella salu side nur oliga homi. "Da" posa alia vorta montre, ca esa vorta habe la significó da mesa.


Esperanto
Teatramanto ofte vizitas la teatron kaj ricevas baldaŭ teatrajn manierojn. ― Kiu okupas sin je meĥaniko, estas meĥanikisto, kaj kiu okupas sin je ĥemio, estas ĥemiisto. ― Diplomatiiston oni povas ankaŭ nomi diplomato, sed fizikiston oni ne povas nomi fiziko, ĉar fiziko estas la nomo de la scienco mem. ― La fotografisto fotografis min, kaj mi sendis mian fotografaĵon al mia patro. ― Glaso de vino estas glaso, en kiu antaŭe sin trovis vino, aŭ kiun oni uzas por vino; glaso da vino estas glaso plena je vino. ― Alportu al mi metron da nigra drapo (Metro de drapo signifus metron, kiu kuŝis sur drapo, aŭ kiu estas uzata por drapo). ― Mi aĉetis dekon da ovoj. ― Tiu ĉi rivero havas ducent kilometrojn da longo. ― Sur la bordo de la maro staris amaso da homoj. ― Multaj birdoj flugas en la aŭtuno en pli varmajn landojn. ― Sur la arbo sin trovis multe (aŭ multo) da birdoj. ― Kelkaj homoj sentas sin la plej feliĉaj,  kiam ili vidas la suferojn de siaj najbaroj. ― En la ĉambro sidis nur kelke da homoj. ― „Da” post ia vorto montras, ke tiu ĉi vorto havas signifon de mezuro.

Wörter
mula veza -- oft
visite -- besuchen
speceju -- Theater
la moda -- Art und Weise, Manieren
in curtáda -- bald
ja lu -- wer (Relativpronomen)
sé occupe con -- sich beschäftigen mit
mecanu -- Mechanik
mecanistu -- Mechaniker
la cimíca -- Chemie
cimícistu -- Chemiker
nuntistu -- Diplomat, Botschafter
nuntentu -- Bote
name -- nennen
fysícistu -- Physiker
fotografistu -- Fotograf
fotografe -- fotografieren
mite -- senden, schicken
fotu -- Foto
vinavitru -- Weinglas
úna vitra da -- ein Glas von (Maß)
plena -- voll
apporte -- bringen
la metra -- Meter
telonu -- Stoff
negra -- schwarz
ovumu -- Ei
riu  -- Fluss
dúcenta -- 200
la cilometra -- Kilometer
marabordu -- Küste
masa da -- eine Masse
la harva -- Herbst
tepida -- warm
landu -- Land
sé sente -- sich fühlen
feliza -- glücklich
ja tempa -- wenn
la patie -- Leid
paraložentu -- Nachbar
oliga -- einige
alia -- irgendein
la significa -- Bedeutung
la mesa -- Maß

§ 33 Euralinga
Ma fratu na e mega, sedo il na e anca micra: il e meza fysa. Il e tal grosa ca il na pova diavade dia mia stena janu. Capilu e mui stena. La noča eva tal oscura ca mi poveva vide néló prae mia nazu. Esa olda panu e dura coma lapidu. Mala paedi ame a tormene animálói. Il sé senteva tal néfeliza ca il maladicía la díó in cu il natúría. Mi forta malestime esa nécortála homó. La fenetru longáda eva cludáta; mu culdía hó, sedo ma fratu prompa dénova abría hó. Recta voju e pla curta ca curva. La tablu ste šifa i ibla réversósa incurtádo. Il ste epa la montu i cataspece ad epa la campu. Faindánu veneva ad in mia landu. Oni tal contrapedeva mó, ca mu maleva ma tota laboreó. La sposínu da ma patru e ma matru i la matrónu da ma fili. Nella cortu ste galéru con tria galíni. Ma sorelu e mui bela paedínu. Ma dodéru e bona viru. Mu vidía ta patrónó con lua quara filónéri i con ma filónínu. Lia stifpatru e ma bofratu. Mu habe bovéró i bovínó. La juna vidvínu dénova prospondía.

Esperanto
Mia frato ne estas granda, sed li ne estas ankaŭ malgranda: li estas de meza kresko. ― Li estas tiel dika, ke li ne povas trairi tra nia mallarĝa pordo. ― Haro estas tre maldika. ― La nokto estis tiel malluma, ke ni nenion povis vidi eĉ antaŭ nia nazo. ― Tiu ĉi malfreŝa pano estas malmola, kiel ŝtono. ― Malbonaj infanoj amas turmenti bestojn. ― Li sentis sin tiel malfeliĉa, ke li malbenis la tagon, en kiu li estis naskita. ― Ni forte malestimas tiun ĉi malnoblan homon. ― La fenestro longe estis nefermita; mi ĝin  fermis, sed mia frato tuj ĝin denove malfermis. ― Rekta vojo estas pli mallonga, ol kurba. ― La tablo staras malrekte kaj kredeble baldaŭ renversiĝos. ― Li staras supre sur la monto kaj rigardas malsupren sur la kampon. ― Malamiko venis en nian landon. ― Oni tiel malhelpis al mi, ke mi malbonigis mian tutan laboron. ― La edzino de mia patro estas mia patrino kaj la avino de miaj infanoj. ― Sur la korto staras koko kun tri kokinoj. ― Mia fratino estas tre bela knabino. ― Mia onklino estas bona virino. ―  Mi vidis vian avinon kun ŝiaj kvar nepinoj kaj kun mia nevino. ― Lia duonpatrino estas mia bofratino. ― Mi havas bovon kaj bovinon. ― La juna vidvino fariĝis denove fianĉino.

Wörter
micra -- klein
meza -- halb
fysa -- wüchsig
grosa -- dick
diavade -- hindurchgehen
stena -- eng, schmal
capilu -- Haar
oscura -- dunkel
nazu -- Nase
olda -- alt (Sache)
dura -- hart
lapidu -- Stein
tormene -- foltern, quälen
maladice -- verfluchen
natúre -- geboren werden
malestime -- verachten
clude -- schließen
abre -- öffnen
dénova -- wieder, erneut
curva -- krumm
curta -- kurz
šifa  -- schief
sé réverse -- umfallen, umstürzen
ibla -- vielleicht
montu -- Berg
cataspece -- hinabschauen
campu -- Feld
faindánu -- Feind
ad in -- in (Richtung)
contrapede -- behindern, hindern
male -- verschlechtern
sposínu -- Ehefrau
matrónu -- Großmutter
cortu -- Hof
galéru -- Hahn
galínu -- Henne
sorelu -- Schwester
dodéru -- Onkel
filónéru -- Enkel
filónínu -- Enkelin
stifpatru -- Stiefvater
bofratu -- Schwager
bovéru -- Stier
bovínu -- Kuh
vidvínu -- Witwe
prosponde -- sich verloben

§ 34 Euralinga
La cutílu e tal stumpa, ca mu na pova cute per hu la carnó i mu deba uze ma pošacutílu. Tu habe corcílu por décorce la boteló? Mu volía clude la janó, sedo mu faperdía la clefó. El combe sua capilói per silbera combu. Nella somera mi care per díversa faríli, i nella vintra mi slitene. Ha día e bela želea climéta, por esa mu prenósa ma slitenó i slitenósa. Per hacu mi hace, per segilu mi segile, per šovelu mi šovele, per cudrapinu mi cudre, per tondu mi tonde, per sonelnu mi sonelne, per pipu mi pipe. Ma scribamentu consiste dé incariu, sablariu, oliga plumi, grafapeni i incasorbamentu. Oni ponía prae mu manžamentó, cu consiste dé teleru, lofelu, cutílu, vitrétu por brandólu, vitru por vinu i telonétu. Epa scarpa scaleru il scendía al tegu del domu. Mu na sabe espalinga, sedo per helpe da vortáru espa-deuta mu tamen comprenía úmpoco ta pismó. Epa esa larga i herbóza campi graze mega cataláru, basisálo gregáru da belalana šafi.

Esperanto
La tranĉilo estis tiel malakra, ke mi ne povis tranĉi per ĝi la viandon kaj mi devis uzi mian poŝan tranĉilon. ― Ĉu vi havas korktirilon, por malŝtopi la botelon? ― Mi volis ŝlosi la pordon, sed mi perdis la ŝlosilon. ― Ŝi kombas al si la harojn per arĝenta kombilo. ― En somero ni veturas per diversaj veturiloj, kaj en vintro ni veturas per glitveturilo. ― Hodiaŭ estas bela frosta vetero, tial mi prenos miajn glitilojn kaj iros gliti. ― Per hakilo ni hakas, per segilo ni segas, per fosilo ni fosas, per kudrilo ni kudras, per tondilo ni tondas, per sonorilo ni sonoras, per fajfilo ni fajfas. ― Mia skribilaro konsistas el inkujo, sablujo, kelke da plumoj, krajono kaj inksorbilo. ― Oni metis antaŭ mi manĝilaron, kiu konsistis el telero, kulero, tranĉilo, forko, glaseto por brando, glaso por vino kaj telertuketo. ― En varmega tago mi amas promeni en arbaro. ― Nia lando venkos, ĉar nia militistaro estas granda kaj brava. ― Sur  kruta ŝtuparo li levis sin al la tegmento de la domo. ― Mi ne scias la lingvon hispanan, sed per helpo de vortaro hispana-germana mi tamen komprenis iom vian leteron. ― Sur tiuj ĉi vastaj kaj herboriĉaj kampoj paŝtas sin grandaj brutaroj, precipe aroj da bellanaj ŝafoj.

Wörter
cutílu -- Messer
stumpa -- stumpf
uze -- gebrauchen
cute -- schneiden
per -- mit, mittels
carnu -- Fleisch
pošacutílu -- Taschenmesser
cocrílu -- Korkenzieher
corcu -- Korken
décorce -- entkorken
botelu -- Flasche
clude -- schließen
perde -- verlieren
clefu -- Schlüssel
combe -- kämmen
silbera -- silbern
combu -- Kamm
la somera -- Sommer
la vintra -- Winter
slitene -- Schlitten fahren, rodeln
farílu -- Fahrzeug
želea -- frostig
la climéta -- Wetter
hacu -- Hacke
hace -- hacken
segile -- sägen
segilu -- Säge
šovelu -- Schaufel
šovele -- schaufeln
cudre -- nähen
cudrapinu -- Nähnadel
tondu -- Schere
tonde --  schneiden
sonelnu -- Klingel
sonelne -- klingeln
pipu -- Pfeife
pipe -- pfeifen
scribamentu -- Schreibzeug
consiste dé -- bestehen aus
incariu -- Tintenfass
sablariu -- Streusandbüchse
plumu -- Feder
incasorbamentu -- Tintenlöscher, Tintenaufsauger
grafapenu -- Bleistift
manžamentu -- Geschirr, Besteck
teleru -- Teller
lofelu -- Löffel
vitrétu -- Gläschen
brandólu -- Brandy, Spiritus
telonétu -- Serviette
scarpa -- steil
scaleru -- Treppe
scende -- steigen
tegu -- Dach
espalinga -- spanisch
espa-deuta -- spanisch-deutsch
sabe -- wissen
vortáru -- Wörterbuch
tamen -- dennoch
úmpoco -- etwas
larga -- weit, breit
graze -- grasen, weiden
cataláru -- Viehherde
basisálo -- hauptsächlich
gregáru -- Herde
šafu -- Schaf
belalana -- mit schöner Wolle

§ 35 Euralinga
Tu parle sinsensó, ma amigu. Mu beve šajó con tortu i marmelu. Vodu e fluvažu. Mu na volía beve la vinó, dé cosa hu inhave alia susspeca blereó. Epa la tablu ste díversa dulsaži. In esa boteléti sé trove díversa acidi: vinacidu, sulferacidu, nitracidu i otra. Ta vinu e nur atroxa acidu. La acida da esa vinacidu e mui febla. Mu manževa bongusta ovumói. Esa mega alta na e natúra montu. La alta da esa montu na e mui mega. Ja tempa mu care a pau, mu néada prene con mi multa pacažó. Camisó, colabordu, brasabordu i cetera simila obžetói mi name lavó, oba ca hi na omnáda facúre dé linumafytu. Manžaželu e dulsa želáta leceru. La rica da esa homu e mega, sedo sua stupida e ancora pla mega. Li ame esa paedéró por ila bela i bonéma. Lia herona mui pleze mé. La tota epu del ozeru e coveráta dé svimenta folii i otra díversa alia fytári. Mu vive con li in mega amiga.

Esperanto
Vi parolas sensencaĵon, mia amiko. ― Mi trinkis teon kun kuko kaj konfitaĵo. ― Akvo estas fluidaĵo. ― Mi ne volis trinki la vinon, ĉar ĝi enhavis en si ian suspektan malklaraĵon. ― Sur la tablo staris diversaj sukeraĵoj. ― En tiuj ĉi boteletoj sin trovas diversaj acidoj: vinagro, sulfuracido, azotacido kaj aliaj. ― Via vino estas nur ia abomena acidaĵo. ― La acideco de tiu ĉi vinagro estas tre malforta. ― Mi manĝis bongustan ovaĵon. ― Tiu ĉi granda altaĵo ne estas natura monto. ― La alteco de tiu monto ne estas tre granda. ― Kiam mi ien veturas, mi neniam prenas kun mi multon da pakaĵo. ― Ĉemizojn, kolumojn, manumojn kaj ceterajn similajn objektojn ni nomas tolaĵo, kvankam ili ne ĉiam estas faritaj el tolo. ― Glaciaĵo estas dolĉa glaciigita frandaĵo. ― La riĉeco de tiu ĉi homo estas granda, sed lia malsaĝeco estas ankoraŭ pli granda. ― Li amas tiun ĉi knabinon pro ŝia beleco kaj boneco. ― Lia heroeco tre plaĉis al mi. ― La tuta supraĵo de la lago estis kovrita per naĝantaj folioj kaj diversaj aliaj kreskaĵoj. ― Mi vivas kun li en granda amikeco. 

Wörter
la sinsensa -- Unsinn, Blödsinn
tortu -- Kuchen
marmelu -- Marmelade, Konfitüre
fluvažu -- Flüssigkeit
inhave -- enthalten
susspeca -- subspekt, verdächtig
la blere -- Eintrübung
dulsažu -- Süßigkeit
vinacidu -- Weinessig
sulferacidu -- Schwefelsäure
nitracidu -- Salpetersäure
atroxa -- abscheulich
febla -- schwach
bongusta -- wohl schmeckend
natúra -- natürlich
pacažu -- Gepäck
camisu -- Hemd
colabordu -- Kragen
brasabordu -- Manschette
cetera -- übrig
obžetu -- Objekt, Gegenstand
name -- nennen
simila -- ähnlich
lavu -- Wäsche
oba ca -- obwohl
linumafytu -- Flachs
manžaželu-- Speiseeis
želáta -- gefroren
leceru -- Naschwerk,  Leckerbissen
la rica -- Reichtum
la stupida -- Dummheit
la bela -- Schönheit
la bonéma -- Güte
la herona -- Heldentum
pleze -- gefallen
epu -- Oberfläche
ozeru -- der See
covere -- bedecken
svime -- schwimmen
foliu -- Blatt
fytáru -- Gewächs
la amiga -- Freundschaft

§ 36 Euralinga
Patru i matru syna namúre genentáru. Petro, Anná i Elisabetá e ma fratusorelu. Senáru N. ha día vespera venósa a mi. Mu gratule telagrafa la juna sposáró. La prospondenti ste pa la  žerteju. La patru da ma sposéru e ma bopatru, mu e ila bofilu, i ma patru e la bopatru da ma sposínu. Omnia genentári da ma sposéru e ma bogenentári, a segua ila fratu e ma bofratu, ma fratu i sorelu e la bofratusoreli da ma sposínu. La sposínu da ma confiléru i la confilínu da ma sposínu e ma boconfilínu. Femu, cu cúre, e cúristu. La docistu visiteva ha día la docistói P.. Il na e lavistu.  La fili, filóni i metafilóni da nataregu e regoidi. Na omnia hebráni vive in Israelandu. Cavaloidu e néraipa cavalu, galoidu e néraipa galu, bovoidu e néraipa bovu, birdoidu e néraipa birdu.


Esperanto
Patro kaj patrino kune estas nomataj gepatroj. ― Petro, Anno kaj Elizabeto estas miaj gefratoj. ― Gesinjoroj N. hodiaŭ vespere venos al ni. ― Mi gratulis telegrafe la junajn geedzojn. ― La gefianĉoj staris apud la altaro. ― La patro de mia edzino estas mia bopatro, mi estas lia bofilo, kaj mia patro estas la bopatro de mia edzino. ― Ĉiuj parencoj de mia edzino estas miaj boparencoj, sekve ŝia frato estas mia bofrato, ŝia fratino estas mia bofratino; mia frato kaj fratino (gefratoj) estas la bogefratoj de mia edzino. ― La edzino de mia nevo kaj la nevino de mia edzino estas miaj bonevinoj. ― Virino, kiu kuracas, estas kuracistino; edzino de kuracisto estas kuracistedzino. ― La doktoredzino A. vizitis hodiaŭ la gedoktorojn P. ― Li ne estas lavisto, li estas lavistinedzo. ― La filoj, nepoj kaj pranepoj de reĝo estas reĝidoj. ― La hebreoj estas Izraelidoj, ĉar ili devenas de Izraelo. ― Ĉevalido estas nematura ĉevalo, kokido ― nematura koko, bovido ― nematura bovo, birdido ― nematura birdo.

Wörter
syna -- zusammen
genentáru -- Eltern
fratusorelu -- Geschwister
senáru -- Herr und Frau (Anrede)
gratule -- gratulieren
telagrafa -- telegrafisch
sposáru -- Ehepaar
prospondentu -- Verlobte/r
žerteju -- Altar
bopatru -- Schwiegervater
sposéru -- Ehemann
sposínu -- Ehefrau
bogenentáru -- Schwiegereltern
a segua -- also, folglich
bofratu -- Schwager
bofratusorelu -- Schwiegergeschwister
confiléru -- Neffe
confilínu -- Nichte
boconfilínu -- angeheiratete Nichte
cúre -- pflegen, kurieren
círistu -- Krankenschwester, Pfleger
docistu -- Doktor
lavistu -- Wäscher
filónu -- Enkel
metafilónu -- Urenkel
nataregu -- König, Königin
nataregoidu -- Prinz, Prinzessin
hebránu -- Jude
Israellandu  -- Israel
vive -- leben
néraipa -- unreif
galu -- Huhn
galoidu -- Küken
bovu -- Kuh
bovoidu -- Kalb
birdu -- Vogel
birdoidu -- Vogeljunges

§ 37 Euralinga
La navisti deba obaude al navašefu. Omnia loženti da landu e landáni. Viláni e po norma pla ruza ca dorfáni.La Parisánu e gaja homi. Mia provincašefu e severa, sedo justa. Mia vilu have bona polisistói, sedo na basta inerga polisašefói. Lutheristi i Calvinisti e cristenti. 


Esperanto
La ŝipanoj devas obei la ŝipestron. ― Ĉiuj loĝantoj de regno estas regnanoj. ― Urbanoj estas ordinare pli ruzaj, ol vilaĝanoj. ― La regnestro de nia lando estas bona kaj saĝa reĝo. ― La Parizanoj estas gajaj homoj. ― Nia provincestro estas severa, sed justa. ― Nia urbo havas bonajn policanojn, sed ne sufiĉe energian policestron. ― Luteranoj kaj Kalvinanoj estas kristanoj. ― Germanoj kaj francoj, kiuj loĝas en Rusujo, estas Rusujanoj, kvankam ili ne estas rusoj. ― Li estas nelerta kaj naiva provincano. ― La loĝantoj de unu regno estas samregnanoj, la loĝantoj de unu urbo estas samurbanoj, la konfesantoj de unu religio estas samreligianoj. ― Nia regimentestro estas por siaj soldatoj kiel bona patro. ― La botisto faras botojn kaj ŝuojn. ― La lignisto vendas lignon, kaj la lignaĵisto faras tablojn, seĝojn kaj aliajn lignajn objektojn. - Ŝteliston neniu lasas en sian domon. ― La kuraĝa maristo dronis en la maro. ― Verkisto verkas librojn, kaj skribisto simple transskribas paperojn. ― Ni havas diversajn servantojn: kuiriston, ĉambristinon, infanistinon kaj veturigiston. ― La riĉulo havas multe da mono. ― Malsaĝulon ĉiu batas. ― Timulo timas eĉ sian propran ombron. ― Li estas mensogisto kaj malnoblulo. ― Preĝu al la Sankta Virgulino.

Wörter
navistu -- Matrose, Seemann
obaude -- gehorchen
navašefu -- Kapitän
landu -- Land, Staat
landánu -- Bürger
vilánu -- Städter
dorfánu -- Dorfbewohner
ruza -- schlau, listig
po norma -- normalerweise, in der Regel
gaja -- fröhlich
provincašefu-- Gouverneur, Ministerpräsident
severa -- ernst
justa -- gerecht
polisistu -- Polizist
inerga -- energisch
polisašefu -- Polizeichef
lutheristu -- Lutheraner
calvinistu -- Kalvinist
cristentu -- Christ

Sonntag, 22. Januar 2012

Aktionsarten im Deutschen

Auch im Deutschen gibt es Aktionsarten, die den Verlauf eines Geschehens näher definieren. Sie werden durch eine Vielzahl von Präfixen und Suffixen ausgedrückt. Wie in der gesamten deutschen Grammatik ist hier ein Wust von unterschiedlichsten Morpheme vorhanden, deren Bedeutungen synonym, mehrfach vorhanden oder die nicht mehr in ihrer ursprünglichen Bedeutung erkennbar sind. Das Deutsche gehört zu den Sprachen mit viel Ballast und Redundanzen, sehr schwierig zu erlernen und anzuwenden, abgesehen von der reduzierten Umgangssprache mit einem limitierten Wortschatz.

Die Grammatiker stellen die deutschen Aktionsarten so dar (1):

"1. Nach dem zeitlichen Verlauf des Geschehens unterscheidet man die durative (andauernde, also die zeitliche Begrenzung nicht beachtend) von der perfektiven (zeitlich begrenzten) Aktion:

a) zeitlich neutral (durativ), nur den Ablauf bezeichnend: jagen, arbeiten, suchen;

b) perfektive Verben:
inchoativ [ingressiv: beginnend]: abfahren, erblicken, loslaufen;
mutativ [Übergang oder Wandel bezeichnend]: grünen, faulen, gesunden;
resultativ [Abschluss, Ergebnis]: finden, erreichen, verblühen.

2. Die Eigenart des Geschehens (Tuns) bezeichnet man so:
a) veranlassend, bewirkend (kausativ, faktitiv): fällen (fallen machen), tränken (trinken machen), senken (sinken machen);
b) verstärkend (intensiv): endigen, brüllen, saufen;
c) abschwächend (diminutiv): lächeln (vs. lachen), hüsteln, tänzeln;
d) wiederholend (iterativ): betteln (vs. bitten), tröpfeln, sticheln (vs. stechen)."

An solchen Übersichten kann sich jeder Spracherfinder orientieren und daraus für sein Sprachprojekt Anregungen erhalten. Sie sind ein Prüfinstrument, inwieweit die eigene Sprache solche natürlich gewachsenen Sprachstrukturen ausdrücken kann. Eine "Verbesserung" bei offensichtlichen Mängeln und Unschärfen wäre dabei von Vorteil.

Euralinga

1. Zeitlicher Verlauf

a) zeitlich neutral (imperfektiv), nur den Ablauf bezeichnend:   
hunte (jagen), labore (arbeiten), šerše (suchen)

b) Lange Dauer (durativ): -áde
curáde (joggen, Dauerlauf machen)

c) perfektive Verben:
inchoativ [ingressiv: beginnend]: -esce
caresce (abfahren, losfahren), videsce (erblicken), curesce (loslaufen)

mutativ [Übergang oder Wandel bezeichnend]:
sé verde (grünen), sé putre (faulen), sé sane (gesunden)

resultativ [Abschluss, Ergebnis]: do-
dorecte (erreichen), doflore (verblühen)

2. Eigenart der Handlung
a) veranlassend, bewirkend (kausativ): -íze
cadíze (fällen = fallen machen), bevíze (tränken = trinken machen), sincóne (senken = sinken machen)

b) verstärkend (intensiv): -óne
finóne (beendigen), clamóne (brüllen), bevóne (saufen)

c) abschwächend (diminutiv) -éte:  
ridéte (lächeln versus lachen), toséte (hüsteln), danséte (tänzeln)

d) wiederholend (iterativ): -elne
petelne (betteln versus bitten), gutelne (tröpfeln), stingelne (sticheln versus stechen)

e) gewohnheitsmäßig, pflegen zu tun, oft (habituativ): uza-
uzadice (immer wieder sagen), uzage (gewöhnlich betreiben)

f) etwas wollen, erbitten, für etwas halten (voluntativ): ista-
istabezone (etwas für notwendig halten, bezone = brauchen)

Punkt f) habe ich dem 10. arabischen Stamm nachempfunden. Im Arabischen kann man zahlreiche Schätze entdecken, die sich gut für die Euralinga eignen. Diese Sprache vermag es, mit wenigen Vokalablauten umfangreiche Informationen zu vermitteln, wofür man in anderen Sprachen mehrere Wörter braucht.


(1) Quelle: http://norberto68.wordpress.com/2011/02/14/aktionsarten-im-deutschen/ (geprüft am 22.01.2012)

Warum Russen ihre Sprache lieben - Aktionsarten

Das Russische hat durch seine Urtümlichkeit und der damit verbundenen Morphologie einen schweren Stand im heutigen Europa, das sich zunehmend als politische und gesellschaftliche Einheit versteht. Nachdem sich der Kommunismus als Irrweg herausgestellt hatte mit all den inhumanen Begleiterscheinungen, hat die russische Sprache ein schlechtes Image. Mit ihr werden die geschichtlichen Fehlentwicklungen der vergangenen Jahrzehnte assoziiert, die von Moskau ausgingen. Daran kann auch die intensive schulische Verbreitung dieser Sprache in den früheren abhängigen Satellitenstaaten der untergegangenen Sowjetunion nichts ändern. Die Menschen wollen nicht mehr an die vergangene Zeit erinnert werden und lehnen daher das Russische innerlich ab, ganz im Gegensatz zum Englischen, das nach wie vor über ein gutes Image verfügt und von der europäischen Jugend kritiklos akzeptiert und angewandt wird.

Nüchternd betrachtet hat das Russische den Schwierigkeitsgrad einer romanischen Sprache, ist also keineswegs so schwer, wie man sich das allgemein denkt. Wie dem auch sei, für das Europa der Zukunft wird es keine herausragende Rolle mehr spielen. Der politische Fokus wird im Zentrum Europas liegen.

Die Russen lieben ihre Sprache und das nicht ohne Grund. Sie enthält Ausdrucksmöglichkeiten, die es so in anderen europäischen Sprachen in dieser Kürze und Knappheit nicht gibt. So ist es möglich, über ein paar Präfixe schöne Nuancierungen von Handlungen auszudrücken, für die man im Deutschen mehrere Wörter bräuchte. Der Vorteil der russischen Aktionsarten ("Eigenart des Geschehens") liegt darin, mit wenigen Phonemen viel ausdrücken zu können. Dieses Prinzip möchte ich für die Euralinga anwenden und sie mit der russischen Gedankenwelt bereichern.

Beispiele für Aktionsarten

Basisverb: курить (kurit) -- rauchen
Ableitungen:
  1. закуривать (zakurivat) -- (eine Zigarette) anrauchen, anstecken
  2. выкуривать (vikurivat) -- durch Rauchen verbrauchen, ausrauchen
  3. докурить (dokurit) -- ausrauchen, zu Ende rauchen
  4. перекуривать (perekurivat) -- (mehrere Tabaksorten) ausprobieren
  5. покуривать (pokurivat) -- gemütlich rauchen, von Zeit zu Zeit einen Zug tun
  6. прикуривать (prikurivat) -- (eine Zigarette an einer anderen, bereits brennenden) anrauchen
  7. прокуривать (prokurivat) -- (eine Zeit hindurch), z. B. die ganze Nacht hindurch rauchend verbringen
  8. раскуривать (raskurivat) -- durch Ziehen in Gang setzen, zum Brennen bringen, anrauchen

    Euralinga:  
    1. -esce (an-, er-, los-, inchoativ, ingressiv), fumesce -- (eine Zigarette) anrauchen, anstecken
    2. dé- (weg, fort, resultativ, effektiv), défume -- durch Rauchen verbrauchen, ausrauchen 
    3. do- (bis, fertig, egressiv, konklusiv), dofume  -- ausrauchen, zu Ende rauchen
    4. perí- (um-), perífume -- (mehrere Tabaksorten) ausprobieren
    5. -ád- (lange, durativ, kursiv), fumáde  -- gemütlich rauchen, von Zeit zu Zeit einen Zug tun
    6. ob- (entgegen-, attenuativ), obfume -- (eine Zigarette an einer anderen, bereits brennenden) anrauchen
    7. dia- (durch-), diafume  -- (eine Zeit hindurch), z. B. die ganze Nacht hindurch rauchend verbringen
    8. ún- (einmal, evolutiv), úmfume -- durch Ziehen in Gang setzen, zum Brennen bringen, anrauchen
    Inwieweit diese Aktionsarten von den Sprechern angenommen werden, bleibt abzuwarten. Sie bieten eine gute Möglichkeit, sich prägnant auszudrücken.

    Definition von Aktionsart


    Quelle: 30 Stunden Russisch für Anfänger, Hans Orschel , Langenscheidt, Berlin, 9. Auflage 1972, Seite 40

        Samstag, 21. Januar 2012

        Vergleich Euralinga - Esperanto (Tabellwörter)

        Die esperantischen Tabellwörter sind Pronomen und Adverbien, die nach einem bestimmten Schema gebildet werden. Dies gibt es auch in natürlichen Sprachen, jedoch nicht in dieser Rigorisität, die manchmal grotesk wirkt.

        Mit einer Tabelle von 6 mal 10 Feldern kann man immerhin sechzig Wörter bilden. Die Euralinga lehnt sich an das Tableau von Herrn Zamenhof an, benutzt allerdings andere Bildesilben, die auf natürliche Vorbilder zurückgehen. Wo es nötig war, werden die Wörter nicht in ein Prokrutesbett gezwungen, sondern aus anderen Wortwurzeln gebildet.

        Innerhalb der Pronomen sind die Wörter nach Eigenschaften, Ursache, Zeit, Ort, Richtung, Art und Weise, Besitz, Sache, Menge und Person geordnet.

        Mit der Endung -u hat Esperanto Abgrenzungsprobleme. Man weiß nicht genau, ob eine Person oder ein Gegenstand gemeint ist. Ein großes Minus! In der Euralinga habe ich diese Endung als Person interpretiert, um eine Gegenüberstellung der beiden Sprache zu ermöglichen.

        Indefinitpronomen: ali-
        alia -- irgendein, esp. ia
        dé alicosa -- aus irgendeinem Grund, esp. ial
        aliáda -- irgendwann, esp. iam
        alipa -- irgendwo, esp. ie
        • ad alipa -- irgendwohin, esp. ien
        • dé alipa -- irgendwoher, esp. de  ie
        alimoda -- irgendwie, esp. iel
        da alilu -- irgendeines, esp. ies
        úmpoco -- etwas, esp. io
        poca -- wenig, esp. iom
        alilu -- irgendwer, irgendjemand, esp. iu

        Interrrogativpronomen: cé
        céa -- was für ein?, esp. kia
        por cé -- warum, weshalb?, esp. kial
        cé tempa -- wann?, esp. kiam
        cé pa -- wo?, esp. kie
        • a cé pa -- wohin?, esp. kien
        • dé cé pa -- woher?, esp. de kie
        comé -- wie?, esp. kiel
        da cé -- wessen?, esp. kies
        -- was?, esp. kio
        cé mula -- wie viel?, esp. kiom
        cojé -- welcher, -e, -es?
        cé lu -- wer?, esp. kiu

        Relativpropronomen: ja
        cu -- der, die, das
        ci -- die 
        ja céa -- was für ein
        ja por ca -- warum, weshalb
        ja tempa -- wann
        ja pa -- wo
        • a ja pa -- wohin
        • dé ja pa -- woher
        ja coma -- wie
        da ja cu -- wessen
        ja ca -- was
        ja mula -- wie viel
        ja coja -- welcher, -e, -es
        ja lu -- wer 


        Demonstrativpronomen: 
        tala -- solch ein, esp. tia
        por esa -- darum, deshalb, esp. tial
        tum -- dann, esp. tiam
        ha pa -- hier, esp. tie ĉi
        • a ha pa -- hierher, esp. tien ĉi
        • dé ha pa -- von hier, esp. de tie ĉi
        pau -- da, dort, esp. tie
        • a pau -- da hin, dorthin, esp. tien
        • dé pau -- von da, von dort, esp. de tie
        tal -- so, esp. tiel
        da cu -- dessen, esp. ties
        ha -- dieses, esp. tio ĉi
        • esa -- das, esp. tio
        • acela -- jenes, esp. tio
        tal mula -- so viel, esp. tiom
        esalu -- der, jener, esp. tiu

        Generalisierendes Pronomen: omn- 
        omnu -- jeder, esp. ĉia
        dé omnacosa -- aus jedem Grund, esp. ĉial
        omnáda -- immer, esp. ĉiam
        omnapa -- überall, esp. ĉie
        • ad omnapa -- überallhin, esp. ĉien
        • dé omnapa -- überallher, esp. de ĉie
        omnamoda -- auf jede Art, esp. ĉiel
        da omnalu -- jedermanns, esp. ĉies
        totaresa -- alles, esp. ĉio
        tota -- ganz, esp. ĉiom
        omnalu -- jeder, esp. ĉiu
        omni -- alle, esp. ĉiuj

        Negationspronomen: né-
        néa -- kein, keinerlei, esp. nia
        dé nécosa -- aus keinem Grund, esp. nial
        néáda -- nie, niemals, esp. niam
        népa -- nirgendwo, esp. nie
        • a népa -- nirgendwohin, esp. nien
        • dé népa -- nirgendwoher, esp. de nie
        némoda -- auf keine Weise, esp. niel
        da nélu -- niemandes, esp. nies
        nula -- nichts, esp. nio
        totanula -- gar nichts, esp. niom
        nélu -- niemand, keiner, esp. niu

        Anders: otra-
        dé otracosa -- aus einem anderen Grund 
        dé na otracosa -- aus keinem anderen Grund
        otrapa -- anderswo
        • ad otrapa -- anderswohin
        • dé otrapa -- von anderswoher
        otramoda -- auf andere Weise
        da otralu -- eines anderen
        otra -- anderer
        otra veza -- ein anderes Mal
        néotra -- nichts anderes
        otralu -- ein anderer

        Sonntag, 15. Januar 2012

        Wortfeld "Grammatik" auf Euralinga

        la grafanoma -- Grammatik
        la vorta -- Wort
        la collige -- Verbindung
        la finála -- Endung
        la compona -- Komposition, Wortzusammensetzung
        la praeponáta -- Präposition
        la direta -- Richtung
        la praefixa -- Präfix
        la suffixa -- Suffix, Nachsilbe
        partétavorta -- Partikel
        la vocála -- Vokal
        l'obžeta -- Objekt
        la ruta -- Wurzel
        dénote -- bezeichnen
        l'espresa -- Ausdruck
        la pronama -- Pronomen
        l'adfacavorta -- Adverb
        la questavorta -- Fragewort
        la montravorta -- Hinweiswort, Demonstrativpronomen
        la generavorta -- verallgemeinerndes Wort
        la néavorta -- Negationspronomen
        la nédéfinavorta -- Indefinitpronomen