Sonntag, 1. Januar 2012

Gründe, Esperanto nicht zu benutzen

Detaillierte kritische Argumente zum Esperanto:



"Learn not to speak Esperanto" by Justin B. Rye
http://www.xibalba.demon.co.uk/jbr/ranto/




Die Website ist etwas für Linguisten. Sie wird die Esperantisten nicht erschüttern, wie ich dies aus vielfältigen Reaktionen erfahren habe. Diese Haltung wird sie alledings nicht davor bewahren, geschichtlich ins Hintertreffen zu geraten. So viele Dummheiten in ihrer Sprache nicht zu korrigieren ist auch eine Dummheit.

Den Unfug und die Unzulänglichkeiten des Esperantos hat der Schöpfer der Euralinga nicht repetiert, sondern ist eigene Wege gegangen, hat seine Sprache immer wieder an natürlichen Vorbildern und bestehenden Plansprachen, an erster Stelle dem Esperanto, kalibriert und optimiert. Diese neue Sprache entwickelte sich durch vielfältige Diskussionen im Internet, durch trial-and-error-Verfahren, durch evolutionäre Strategien und aufgrund der Selbstkritik des Autors und seiner Kritikfähigkeit, auf Mängel, Unschärfen und Fehler einzugehen und sie zu beheben.

Die Euralinga geht häufig auf die romanischen Sprachen zurück, hat aus diesen Sprachen grammatische Elemente entlehnt und nutzt die Expressivität der lateinischen und griechischen Wortbildung. Soweit Esperanto-Wörter brauchbar waren, wurden sie in den Wortschatz der Euralinga integriert, so dass sich beide Sprachen häufig ähneln. Klanglich steht die Euralinga dem Italienischen nahe.

Sie ist über das Esperanto und seine weniger bedeutende Tochtersprache Ido in der Grammatik und im Klang hinausgewachsen. Das lässt sich anhand objektiver Kriterien und Vergleichen zeigen.

Natürlich ist es jedem selber überlassen, ob er Esperanto lernen, sprechen und anwenden will. Die Kritik an ihrer Sprache müssen jedoch die Esperantisten aushalten können. Das gehört zu einem Wettstreit der Sprachsysteme dazu.

2 Kommentare:

  1. "Natürlich ist es jedem selber überlassen, ob er Esperanto lernen, sprechen und anwenden will"

    Das ist der einzige Satz, mit dem ich mitgehen kann.

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  2. Mit Herrn Justin Rye kann man auf Englisch, Deutsch und Esperanto diskutieren. Wenn ihm die Argumente ausgehen, wird er aber beleidigend (auf Englisch).
    Mi parolas Esperanton!

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